Der Veranstaltungskalender für die Dreiländerregion

HERKULESKEULE: Eh ichs vergesse


Samstag | 23.04.2022, 19:30 Uhr

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz
Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau
Bühne & Literatur
Demianipl. 26, 02826 Görlitz, Deutschland
https://www.g-h-t.de/de/spielplan/herkuleskeule...

Gastspiel

Ein Abend mit Wolfgang Schaller und einem Grammophon

Gelesen, gespielt, gesungen - Kult gewordene Kabarett-Texte und satirische Kolumnen von und mit Wolfgang Schaller und der Kabarettistin Birgit Schaller
Am Piano Thomas Wand

Nach seinen 50 Jahren an der Herkuleskeule wird er oft Urgestein des Kabaretts genannt, was ihm gar nicht gefällt, weil es so klänge, "als wäre ich schon beim Urknall dabei gewesen". Bei der Vorstellung seines Buches "Eh ichs vergesse" gab es stehende Ovationen. "Klarsichtanalytiker und Formulierungsartist" nannte ihn nach der Premiere die DNN. "Manche meiner Texte", sagt er, "leben erst, wenn sie gespielt werden." Deshalb holt er sich Birgit Schaller an seine Seite, die in ihren Soloprogrammen als "komödiantisches singendes Vollweib" gefeiert wird. Ein Abend mit einem Wechselbad aus lauter Heiterkeit und leiser Melancholie.

"Eh ichs vergesse" ist als Buch im Eulenspiegelverlag erschienen und signiert in der Herkuleskeule erhältlich. Dieter Hildebrandt versicherte ihm seine „Hochachtung“und wünschte ihm „das bleibende Vertrauen seiner Anhänger, wozu ich gehöre.“ Werner Schneyder sah in ihm einen „Zerrissenen zwischen geträumter Utopie und Realität, zwischen Trotz und Resignation, zwischen Unbeirrbarkeit und Betroffenheit“, und Peter Ensikat nannte seine Satire eine „bei der der Spaß aufhört, harmlos zu sein.“ In seinen 51 Jahren als Autor am Dresdner Kabarett Herkuleskeule und 30 Jahren als Kolumnist der Sächsischen Zeitung wurde Wolfgang Schaller zu einem der bekanntesten Autoren. Manche seiner Kabaretttexte und Kolumnen sind längst Kult. 2009 mit dem Stern der Satire auf dem Walk of Fame des Kabaretts und 2018 als Dresdner des Jahres ausgezeichnet, macht sich Schaller mit diesem Buch selbst ein Geschenk, und der Verlag ist sich sicher, dass es für die Leserinnen und Leser, die das Buch kaufen, auch eins ist.‎

Aktualisiert am 19.04.22, 09:45 Uhr